Ich will Euch hier erzählen, wie wir zu unserem Namen gekommen sind. Aber da fang ich doch mal beim Urschleim an und erzähle auch gleich noch wie wir uns zusammengefunden haben.
Ich war viele Jahre in einem Blechbläserkreis welcher sich leider irgendwann auflöste. Auf der Suche nach anderen Mitspielgelegenheiten bin ich nicht so recht fündig geworden. Ich bin dann 2004 im Netz auf den Bordunmusikkurs von Bodo Schulz aufmerksam geworden und beschloß das Dudelsackspielen einfach mal zu versuchen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und so kaufte ich mir eine Schäferpfeife und fing an zu üben.
Als es mir gelungen war die ersten Stücke zu spielen fragte ich einige Freunde ob sie nicht Lust hätten gemeinsam zu musizieren. So fanden wir uns Anfang 2005 zum ersten Mal zusammen. Bald waren wir 6 Leute, wobei die Besetzung einfach so entstanden ist, ohne daß wir wirklich überlegt haben, ob das alles irgendwie zusammen passen könnte.
Jeder kann Vorschläge für Stücke einbringen und wenn uns diese gefallen, werden sie ins Repertoir aufgenommen. Im Vordergrund steht bei uns der Spaß am musizieren. Wir treffen uns vierzehntägig, mehr ist zeitlich nicht drin.
Zur Zeit spielen wir Lieder und Tänze aus verschiedenen Ländern. Für den Sommer bereiten wir anläßlich eines kleinen Musikfestes Tänze vor, die wir gemeinsam mit Vortänzern dem hoffentlich reichlich erscheinendem Publikum lernen wollen.

Jetzt hätte ich doch glatt die Sache mit dem Namen fast vergessen. Ein Bandname war eigentlich immer unwichtig für uns. Als wir am 3.2.2006 das erste Mal im Pub spielten und der Wirt uns einlud wieder zu kommen bat er uns doch einen Namen für unsereren Musizierkreis zu suchen. Schließlich muß er ja irgendwas auf seine Programmplakate schreiben. Wir haben dann hoch demokratisch (jeder durfte 3 Vorschläge einreichen und anschließend Punkte verteilen) einen Namen gewählt. Knapp nach Punkten hat dann der Fiddelsack gewonnen. Der Name ist die Bezeichnung eines Feldes südlich von Leipzig. Hier auf der Karte mal eingezeichnet (Der lila Fleck - das Rote soll ein Pfeil sein!).

Das ist der Fiddelsack!


Auf einer Karte von 1776 wird dieses Feld noch als Fittelsack bezeichnet. Aber da wir ja in Sachsen leben hat sich die Bezeichnung über die Jahrhunderte in Fiddelsack gewandelt. In dem durch den Braunkohlentagebau verschwundenen Dorf Eythra gab es eine Gartensiedlung welche diesen Namen trug

Alexander.